Stephan Ronay

Max & Benito, Mariahilfer Straße 4

Sie sind seit zwei Jahren auf der unteren Mariahilfer Straße zu Hause. Was macht für Sie diesen Standort nahe des Museumsquartiers so besonders?
Seit der Einführung der Fußgängerzone hat sich der untere Bereich der Mariahilfer Straße zu einer interessanten Brücke zwischen dem ersten Bezirk, der Museumsinsel und den Einkaufsstraßen des siebten Bezirks entwickelt.

Was muss ein neuer Nachbar in Form eines Traditions-Warenhauses an diesem Standort berücksichtigen?
Ein Traditions-Warenhaus an diesem Standort muss sich in seiner Positionierung breit und nicht zu spitz aufstellen, um das Spektrum der unterschiedlichen Menschen am Standort zu berücksichtigen. Das Sortiment sollte jung, contemporary und am Puls der Zeit sein und Produkte bieten, welche man nicht in jeder anderen beliebigen Shoppingmeile findet. Es soll sich auf keinem Fall am Luxus und dem Gediegenem des ersten Bezirks orientieren, da dies einfach nicht mit dem lokalen Publikum zusammenpasst. Einige ausgewählte Produkte dürfen vielleicht viel kosten, aber das Hauptsortiment muss leistbar für ein junges und urbanes Publikum bleiben.

Was versprechen Sie sich persönlich von einer weiteren Aufwertung dieses Abschnitts der Mariahilfer Straße durch ein neues Warenhaus?
Als Anrainer wünsche ich mir ein urbanes und spannendes Warenhaus, das immer wieder dazu einlädt nachzusehen, was es Neues und Interessantes zu erwerben gibt.

Was würden Sie dem neuen Traditions-Warenhaus auf der Mariahilfer Straße am Eröffnungstag am liebsten zur Begrüßung sagen?
Herzlich Willkommen am emotionalen Herz der Mariahilfer Straße!

Foto: Copyright © Max & Benito